{"id":2922,"date":"2004-12-01T20:11:05","date_gmt":"2004-12-01T19:11:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/?p=2922"},"modified":"2015-12-01T20:18:53","modified_gmt":"2015-12-01T19:18:53","slug":"feminismus-marxismus-und-kindheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/feminismus-marxismus-und-kindheit\/","title":{"rendered":"Feminismus, Marxismus und Kindheit"},"content":{"rendered":"<div class=\"colonne-droite\">\n<p align=\"right\">von <b>Alice Miller<\/b><\/p>\n<h1 style=\"padding-top:10px;\">Feminismus, Marxismus und Kindheit<br \/><span class=\"soustitre\">Wednesday 01 December 2004<\/span><\/h1>\n<p>Ich las k\u00fcrzlich ein Zeitungsinterview mit einer Schriftstellerin, die ich hier Frau X nenne, das mir nur allzu deutlich vor Augen f\u00fchrte, wie Ideologien die Sicht auf das verdr\u00e4ngte Leiden des Kindes und dessen Einfluss auf das ganze Leben verschleiern. Frau X, die fr\u00fcher Kommunistin war, und heute immer noch Feministin ist, erz\u00e4hlt offen und unverbl\u00fcmt \u00fcber ihr Leiden, aber sie scheint die Bedeutung der pr\u00e4genden Erlebnisse ihrer Kindheit absolut nicht wahrzunehmen. Sie scheint seltsamerweise kaum daran interessiert zu sein, sich ein Bewusstsein \u00fcber sich selbst zu verschaffen, \u00fcber ihre Geschichte und die Quelle ihres Leidens. So verhalten sich heute viele Autoren: Sie nehmen ihre Geschichte nicht ernst, verspotten sich selbst in einer tragischen Weise und bedienen sich dazu irgendwelcher Ideologien, was oft zu absurden Behauptungen f\u00fchrt, wie zum Beispiel, dass in unserer Gesellschaft nur Frauen, aber nicht M\u00e4nner leiden.<\/p>\n<p>Frau X berichtet zwar, dass ihr Vater sie als Kind h\u00e4ufig zu Dokumentarfilmen \u00fcber die Vernichtungslager mitgenommen hatte, doch sie stellt sich nirgends die Frage, ob dies nicht eine sehr schwere Traumatisierung gewesen war, die sich auf ihr ganzes Leben auswirken konnte und unertr\u00e4gliche \u00c4ngste hinterlie\u00df. Denn dass der Vater sich dessen nicht bewusst war und vielleicht die besten Absichten hatte, \u00e4ndert nichts am Schaden, den das Kind erlitten hat.<\/p>\n<p>Im Interview l\u00e4sst sich zumindest keine Revolte gegen dieses Verhalten des Vaters beobachten, keine Wut, keine Emp\u00f6rung, kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das kleine M\u00e4dchen, dem man unertr\u00e4gliche \u00c4ngste zugemutet hat, dem eine grauenhafte Welt pr\u00e4sentiert wurde, in der sich kein Kind zurechtfinden kann. Da die Mutter als sehr streng und machtgierig geschildert wird, muss man annehmen, dass der kleinen Tochter keine andere Zuflucht \u00fcbrig blieb, als die Zuwendung des Vaters, der sie in die Kinos mitnahm und ihr das Gef\u00fchl der N\u00e4he, gemischt mit panischer Angst, vermittelte. Doch die erwachsene Frau bringt ihre \u00c4ngste kein einziges mal in Verbindung mit diesen Kindheitserlebnissen. Diese liegen ja so weit zur\u00fcck!<\/p>\n<p>Und nun kommt am Schluss des Interviews die nicht \u00fcberraschende Mitteilung: Frau X braucht eigentlich keine Therapie, denn sie hilft sich mit Beta-Blockern, Antidepressiva, mit Schlafmitteln und Valium. Sollte sie sich doch f\u00fcr eine Therapie entscheiden, so w\u00e4re das eine Verhaltenstherapie bei einem Therapeuten, der sie zwingen w\u00fcrde, im Kino zu bleiben, auch wenn die T\u00fcren geschlossen w\u00e4ren und sie nicht den Raum verlassen k\u00f6nnte, usw. \u2026<\/p>\n<p>Diese Idee von einer gewaltsamen Therapie, die der erwachsenen Frau die Wiederholung der be\u00e4ngstigenden Erfahrungen mit dem Vater anbieten w\u00fcrde, h\u00f6rt sich wie eine makabre Phantasie an. Aber sie passt genau in unsere heutige Gesellschaft, die sich darauf verschworen hat, die Ursachen des psychischen Leidens in der Kindheit nicht sehen zu wollen. Man &#8222;behandelt&#8220; heute die schwersten psychischen Leiden mit Medikamenten, Drogen oder Antidepressiva und setzt au\u00dferdem verschiedene, h\u00e4ufig auch marxistische Ideologien ein, um diese Wahl zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Frau X sagt in dem Interview, man m\u00fcsste sie wie einen Hund dressieren, denn der Mensch ist (ihrer Meinung nach) ein Tier. Der Psychiater m\u00fcsste sie jeden Tag am Abend durch f\u00fcnf Theater oder ins Kino schleifen, und wenn sie hinauswill, m\u00fcsste er sie festhalten und sagen: \u201aNein, Sie bleiben da sitzen!&#8216;. Sie sagt, sie w\u00fcrde nur Erziehung, eine harte Dressur brauchen. Weshalb sehnt sich die Feministin nach einer harten Dressur? Ist das die Sprache der Mutter? Was hat diese zu den panischen \u00c4ngsten der Tochter beigetragen? Darf man das als Feministin noch fragen?<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kann man einem Menschen keinen Vorwurf daraus machen, dass er das Leiden seiner Kindheit nicht sehen will. Diese Entscheidung wird auch kaum bewusst und frei getroffen, sondern ist die Folge eines tragischen Schicksals. H\u00e4tte das Kind einen helfenden Zeugen gehabt, dann h\u00e4tte die Erwachsene sp\u00e4ter auf diese Erfahrung zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen, h\u00e4tte keine Ideologie gebraucht, um dieses Leiden zuzudecken. Diese Ideologien dienen manchem als Rettungsanker, auch weil sie den Schein der Fortschrittlichkeit verbreiten und vor der Isolierung sch\u00fctzen, indem sie von einer gro\u00dfen Gruppe geteilt werden.<\/p>\n<p>Mir ist die verschleiernde Funktion der marxistischen Ideologie zuerst in meiner Studienzeit aufgegangen, an einer polnischen Universit\u00e4t, und sp\u00e4ter in der Schweiz, bei den marxistischen Psychoanalytikern, in deren Sprache ich kein Wort verstehen konnte. Auch ich konnte mich mit meiner einfachen Sprache nicht bei ihnen verst\u00e4ndlich machen. Alles, was ich \u00fcber Fakten aus meiner Praxis erz\u00e4hlte, wurde wie chinesisch aufgenommen, und ich muss gestehen, dass mir die theoretischen Diskussionen dieser Leute ebenfalls wie chinesisch vorkamen. Wir sind uns auch in Einzelgespr\u00e4chen kaum wirklich begegnet. Ich empfand ihre Theorien wie eine Mauer, die zwischen uns stand, und meinte zuweilen, mit mir w\u00fcrde etwas nicht stimmen. Erst als ich begann, B\u00fccher zu publizieren, machte ich die Erfahrung, dass es nicht an mir lag, wenn manche Menschen nichts mit meinen Gedanken anfangen konnten, weil sie an den Konstrukten hingen, die sie sich gebaut hatten, um ihre schmerzliche Realit\u00e4t nicht zu sp\u00fcren. Da verstand ich, dass jede Ideologie dem Verdr\u00e4ngen der Fakten und deren Bedeutung dienen kann und daher nicht ungef\u00e4hrlich ist, weder f\u00fcr den Einzelnen, noch f\u00fcr die Gesellschaft. Denn viele, die diese Konstrukte nicht brauchten, konnten mich verstehen und sich selbst dabei n\u00e4herkommen. Sie f\u00fchlten sich nicht gezwungen, sich bei Karl Marx abzusichern.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig, dass die Leser mich verstehen, solange sie sich selbst verstehen oder solange sie auch dies nicht brauchen, weil sie unter ihrer Selbstentfremdung gar nicht leiden. Wenn es ihnen wohl ist dabei, ist gar nichts dagegen einzuwenden. Doch manchen ist es nicht wohl dabei, und ich meine, dass unter anderen die Schriftstellerin X zu ihnen geh\u00f6rt, da sie ihr Leiden in dem Interview deutlich beschreibt, auch wenn sie es fr\u00f6hlich verspottet und sich tapfer weigert, deren Quelle zu sehen. Das kann sich ja immer noch \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Dieses Interview ist nur eines der vielen Beispiele der Blindheit und Gleichg\u00fcltigkeit, die wir in unserer Gesellschaft dem Leiden des Kindes, das wir waren, entgegenbringen und die wir im Laufe der Jahre entwickelt haben. Diese Blindheit produziert erstaunliche Mitteilungen in der Presse, die auf angeblich wissenschaftlichen Forschungen beruhen und nachweisbar falsch sind. So z.B. wurde im Spiegel online am 26.11.04 ein Artikel unter dem irref\u00fchrenden Titel &#8222;In jedem steckt ein Folterknecht&#8220; publiziert, der eine angeblich gro\u00dfe Entdeckung vorstellen sollte. Es wird hier behauptet, dass in einem ber\u00fchmten amerikanischen Forschungsinstitut, dank gro\u00dfz\u00fcgiger Finanzierung und u. a. aufgrund des Milgram-Tests &#8222;bewiesen&#8220; wurde, dass jeder Mensch unter bestimmten Umst\u00e4nden zum Sadismus und zur Perversion f\u00e4hig sei. Das ist absolut nicht wahr. In meinem Artikel &#8222;<a href=\"\/de\/der-blanke-sadismus\/\">Der blanke Sadismus<\/a>&#8222;, \u00fcber die Wurzeln der Perversion, den ich als Reaktion auf die Folterungen in irakischen Gef\u00e4ngnissen geschrieben habe, k\u00e4mpfte ich schon gegen diese These an, mit dem f\u00fcr mich absolut \u00fcberzeugenden Argument, dass alle ehemaligen Insassen der Konzentrationslager auch Z\u00fcge des Sadismus h\u00e4tten aufweisen m\u00fcssen, wenn diese Hypothese wahr w\u00e4re. Das war aber keineswegs der Fall. Die meisten haben ihre W\u00fcrde behalten, obwohl sie mehrere Jahre hindurch gequ\u00e4lt und gepeinigt wurden (aber als Erwachsene und unter vielen Zeugen, nicht als kleine Kinder). Diese Tatsache an sich widerlegt bereits die angeblich wissenschaftlichen Ergebnisse, die unkritisch im Spiegel online zitiert werden. Es ist nicht wahr, dass jeder Mensch zum Folterer werden kann. Es ist aber wahr, dass alle Menschen, die in der Kindheit ohne helfende Zeugen gequ\u00e4lt wurden, unter bestimmten Bedingungen zu grausamen Taten f\u00e4hig sind, sobald sie dazu eine Gelegenheit bekommen. Daher zeigte der Milgram-Test, dass sehr viele (aber eben nicht alle) der am Experiment beteiligten Personen f\u00e4hig waren, auf Befehl zu foltern. Aber es gab auch Ausnahmen, und dies waren Menschen, die man in der Kindheit weder k\u00f6rperlich noch psychisch gequ\u00e4lt hatte. Leider sind diese Menschen, f\u00fcnfzig Jahre nach dem Milgram-Test, immer noch eine gro\u00dfe Ausnahme.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"colonne-gauche\">\n<ul class=\"fleche\" style=\"margin-top:15px;\">\n<li class=\"fleche\"><a \nhref=\"\/de\/faq-wie-findet-man-einen-guten-therapeuten\/\">FAQ: Wie findet man<br \/>\neinen guten Therapeuten ?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"separateur\" style=\"margin-bottom:15px;\">Alice Miller<\/div>\n<ul class=\"lcp_catlist\" id=\"lcp_instance_0\"><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/therapeutenliste\/\">Therapeutenliste<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/auflosung-der-folgen-von-kindesmisshandlungen\/\">Aufl\u00f6sung der Folgen von Kindesmisshandlungen<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/wir-konnen-die-ursachen-fur-unser-leiden-finden\/\">Wir k\u00f6nnen die Ursachen f\u00fcr unser Leiden finden<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/aus-dem-gefangnis-der-schuldgefuhle\/\">Aus dem Gef\u00e4ngnis der Schuldgef\u00fchle<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/der-fall-jessica\/\">Der Fall Jessica<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/der-blanke-sadismus\/\">Der blanke Sadismus<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/der-langste-weg\/\">Der l\u00e4ngste Weg<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/was-ist-hass\/\">Was ist Hass?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/emporung-als-vehikel-der-therapie\/\">Emp\u00f6rung als Vehikel der Therapie<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/depression-der-zwang-zum-selbstbetrug\/\">Depression &#8211; 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