{"id":2971,"date":"2009-10-08T13:40:32","date_gmt":"2009-10-08T12:40:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/?p=2971"},"modified":"2015-12-02T15:11:51","modified_gmt":"2015-12-02T14:11:51","slug":"ein-interview-mit-alice-miller-an-katharina-micada","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/ein-interview-mit-alice-miller-an-katharina-micada\/","title":{"rendered":"Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada"},"content":{"rendered":"<div class=\"colonne-droite\">\n<h1>Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada<\/h1>\n<h2>8 Oktober 2009<\/h2>\n<p><strong>1. Wie definieren Sie den Begriff \u201eKindesmisshandlung&#8220;?<\/strong><br \/>\n1. Ich spreche von Kindesmisshandlung auch da, wo das Kind nicht respektiert, erniedrigt, verwirrt, betrogen und sexuell missbraucht wird. In allen diesen F\u00e4llen wird mir \u00fcbrigens kaum widersprochen. Hingegen gelingt es mir oft nicht, Menschen zu informieren, dass das Schlagen der Kinder eine folgenschwere Misshandlung ist, weil dies seit Jahrtausenden praktiziert wird und als Erziehung zum Besten des Kindes bezeichnet wird. Fast alle heute lebenden Eltern wurden als Kinder geschlagen und mussten leider sehr fr\u00fch von ihren Eltern lernen, dass diese Praxis als harmlos und richtig anzusehen ist. Dieses falsche \u201eWissen&#8220; ist also in ihrem Gehirn gespeichert und bei vielen kaum zu entfernen. Das Gegenteil zu begreifen, w\u00fcrde bedeuten, ihre Eltern in Frage zu stellen, und das macht den meisten Menschen Angst. Sie erwarten Strafen, gerade WEIL sie als Kinder f\u00fcr die Wahrheit mit Schl\u00e4gen bestraft wurden.\n<\/p>\n<p><strong>2. Wie sehen Sie die Rolle der Religionen\/Kirchen im Bezug auf die Kindesmisshandlung?<\/strong><br \/>\n2. Ich sehe in allen mir bekannten Religionen die Forderung, die Eltern und Ahnen in hohen Ehren zu halten, auch wenn diese noch so brutal mit dem Kinde umgegangen sind. Fast alle Menschen halten sich daran, auch wenn sie mit ihrer Gesundheit daf\u00fcr bezahlen m\u00fcssen, weil der K\u00f6rper die Moral nicht versteht. Er kann nicht l\u00fcgen, er hat die Erinnerung an die erlittenen Qualen gespeichert  und dr\u00e4ngt uns dazu, seine Wahrheit zu respektieren. Ohne uns zu bel\u00fcgen, k\u00f6nnen wir n\u00e4mlich nicht Menschen wirklich  lieben und ehren, die uns viele Jahre lang gequ\u00e4lt haben.\n<\/p>\n<p><strong>3. Welche Erfahrungen haben Sie mit Vertretern der Kirche im Bezug auf diese Thematik gemacht?<\/strong><br \/>\n3. Wie Sie wissen, habe ich etliche Briefe an die beiden P\u00e4pste und auch an manche Kardinale, unter anderem an Kardinal Lustiger, geschrieben, doch entweder keine oder ausweichende Antworten erhalten. Ich bat um das Informieren junger Eltern, dass das Schlagen kleiner Kinder gef\u00e4hrlich sei, weil es bereits wissenschaftlich erwiesen sei, dass es das Gehirn sch\u00e4digt. NIEMAND zeigte an dieser Information das geringste Interesse oder die Spur der Barmherzigkeit f\u00fcr die Abermillionen von geschlagenen kleinen Kindern.  Mir war es, als h\u00e4tte ich ein Rezept f\u00fcr ein komisches, exzentrisches  Gericht  empfehlen wollen. Die Einzelheiten dieser Korrespondenzen beschreibe ich in meinem Buch \u201eEwas Erwachen&#8220;\n<\/p>\n<p><strong>4. Wie wirkt sich die Misshandlung von Kindern auf die Gesellschaft aus? <\/strong><br \/>\n4. Die Kinder von heute sind die B\u00fcrger von morgen. Sie durften sich gegen die Angriffe ihrer Eltern nicht wehren, waren hilflos, mussten ihren Zorn tief unterdr\u00fccken, um weitere Strafen zu vermeiden, aber sobald sie erwachsen werden, meldet sich dieser Zorn und richtet sich vor allem gegen die eigenen Kinder, aber auch gegen  andere Menschen, die man straflos als S\u00fcndenb\u00f6cke benutzen kann. An hohen Positionen angelangt,  kann man ganze V\u00f6lker daf\u00fcr benutzen, um den in der Kindheit aufgestauten Zorn an Millionen  abzureagieren. In meinem Buch \u201eAbbruch der Schweigemauer&#8220; habe ich am Beispiel von Ceausescu mit Hilfe von vielen Details aufgezeigt, wie dies   in Rum\u00e4nien unter seiner Herrschaft funktionierte. Sehr viele Menschen reagieren diesen unterdr\u00fcckten Zorn nicht an anderen ab, sondern bestrafen sich selbst f\u00fcr das, was ihnen angetan wurde, wie sie es in der Kindheit gelernt haben und wie es ihre Religion verlangt. Sie werden krank, abh\u00e4ngig von Drogen oder Medikamenten und leiden an Depressionen. Sie nehmen das alles in kauf, um ja niemals ihre Eltern anzuklagen.<\/p>\n<p><strong>5. Eine amerikanische Studie hat nun nachgewiesen, dass geschlagene Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten aufweisen. Ebenso hat die neuere Hirnforschung nachgewiesen, dass durch Gewalteinwirkung in den ersten drei Lebensjahren die Gehirnareale, die f\u00fcr Empathie zust\u00e4ndig sind, gesch\u00e4digt werden. Sie schreiben schon seit 30 Jahren in Ihren B\u00fcchern, dass das Schlagen von Kindern  &#8211; entgegen der gesellschaftlichen Meinung, dass \u201eein Klaps noch niemandem geschadet habe&#8220; \u2013 extrem sch\u00e4dlich ist. Wie kamen Sie schon damals zu dieser Erkenntnis?<\/strong><br \/>\n5. Ich habe 20 Jahre lang als Psychoanalytikerin ohne Freud&#8217;sche Scheuklappen meinen Patienten zugeh\u00f6rt und habe mit Verbl\u00fcffung feststellen m\u00fcssen, dass sie ALLE misshandelte Kinder gewesen waren, aber diese Tatsache leugneten und ihre Eltern vor jedem Vorwurf in Schutz nahmen. Dieser Mechanismus hat mich damals sehr besch\u00e4ftigt, ich las f\u00fcr meine weiteren Forschungen viele Lebensl\u00e4ufe ber\u00fchmter Menschen und fand fast ohne Ausnahme \u00fcberall das gleiche Muster: Die vollst\u00e4ndige Verleugnung des eigenen in der Kindheit erfahrenen schweren Leidens, sowohl bei Massenm\u00f6rdern, Diktatoren, als  auch bei K\u00fcnstlern, Schriftstellern und Philosophen. Das zeigte ich sp\u00e4ter in meinen B\u00fcchern  \u201eDer gemiedene Schl\u00fcssel&#8220; und \u201eDie Revolte des K\u00f6rpers.&#8220;\n<\/p>\n<p><strong>6. In Ihrem Buch \u201eAm Anfang war Erziehung&#8220; (Suhrkamp 1980) haben Sie die Gr\u00e4ueltaten von Adolf Hitler in Bezug auf seine Kindheit untersucht. Zu welchen Schl\u00fcssen sind Sie gekommen?<\/strong><br \/>\n6. An Hitlers Biographie habe ich wohl zum ersten Mal die unheimliche Gef\u00e4hrlichkeit der Verleugnung einer extrem grausamen Kindheit entdeckt. Das l\u00e4sst sich nicht so kurz erkl\u00e4ren, man muss die Beweisf\u00fchrung schon im Buch nachlesen.\n<\/p>\n<p><strong>7. Sie haben auch die Werke ber\u00fchmter Schriftsteller wie Schiller, Nietzsche, Proust, Rimbaud, Kafka u.a. zu deren Kindheitserlebnissen in Beziehung gesetzt und festgestellt, dass die Literatur eine verschl\u00fcsselte Darstellung der verdr\u00e4ngten Kindheitsdramen darstellte. Das ist eine neue und ungewohnte Sicht auf Kunst. Sehen Sie diese Zusammenh\u00e4nge auch bei anderen K\u00fcnstlern und Kunstformen?<\/strong><br \/>\n7. Ja, ich sehe sie in allen mir bisher zug\u00e4nglichen Biographien. Weil es ganz logisch ist: Kinder lernen sehr fr\u00fch alles, was die Eltern ihnen vormachen. Wenn sie also Gewalt erleben, lernen sie diese. Da es ihnen verboten ist, das Gelernte zu zeigen, m\u00f6gen sie zun\u00e4chst als besonders brave Kinder mit Gehorsam brillieren, wie der Auschwitzkommandant Rudolf H\u00f6ss es selber bezeugt. Erst sp\u00e4ter zeigen sie die Brutalit\u00e4t, die sie bei ihren Eltern gelernt haben. K\u00fcnstler zeigen meistens unbewusst  das einst Erfahrene und Verdr\u00e4ngte verschl\u00fcsselt in ihrer Kunst.  Dies  scheint leider noch ein verbotenes Wissen zu sein, denn bisher hat niemand noch meine Forschungen aufgenommen. Bei den Amokl\u00e4ufern beteuern ALLE unisono, ohne zu z\u00f6gern, dass sie die Motive der T\u00e4ter ABSOLUT  nicht verstehen. Deren Kindheit wird in der Presse kaum jemals erw\u00e4hnt. Die Eltern werden in allen F\u00e4llen geschont. Wie sollen denn Leser verstehen, wie Gewalt gelernt wird, wenn niemand ihnen hilft?\n<\/p>\n<p><strong>8. Sie sind auch selbst Malerin und haben in Ihren Bildern, die in Ihrem Buch \u201eBilder meines Lebens&#8220; (Suhrkamp 2006) sowie auf Ihrer Internetseite ver\u00f6ffentlicht sind, Erlebnisse Ihrer Kindheit verarbeitet. Wie ging die Kunstwelt mit dieser unverschl\u00fcsselten Form von Kindheitsbew\u00e4ltigung um?<\/strong><br \/>\n8. Niemand  ist bisher darauf eingegangen. Man lobte nur meine k\u00fcnstlerische Leistung. Als g\u00e4be es eine Verschw\u00f6rung, dass man \u00fcber die Kindheit  nicht sprechen darf.  Dahinter vermute ich die Angst des Kindes, die  in jedem von uns lebt, die Angst vor der Strafe der Eltern, wenn wir uns erlauben w\u00fcrden, deren Taten in Frage zu stellen.\n<\/p>\n<p><strong>9. Erwachsenen, die als Kinder misshandelt wurden, wird meist geraten, ihren Misshandlern zu vergeben. Die Religionen lehren das, sowie die meisten psychotherapeutischen Ans\u00e4tze. Diesem Ansatz widersprechen Sie in Ihren B\u00fcchern. Warum?<\/strong><br \/>\n9. Wie ich schon sagte: Der K\u00f6rper versteht nichts von Religion und Moral. Wenn wir seine Erfahrungen der Grausamkeiten ignorieren, bezahlen wir unseren Selbstverrat mit Krankheiten oder lassen unsere Kinder ihn bezahlen, oder tun beides. Das Vergeben heilt nicht die Wunden, diese k\u00f6nnen nur durch das Zulassen der schmerzhaften Wahrheit ausgeheilt werden, nicht aber durch den Selbstbetrug. Um zu heilen, m\u00fcssen die Wunden aufgedeckt werden und nicht verborgen bleiben. Manche Priester gebrauchen fremde Kinder f\u00fcr ihre sexuellen W\u00fcnsche, WEIL sie es niemals wahrhaben wollen, dass auch  sie in der Kindheit so missbraucht wurden.  Sie vergeben jeden Morgen global ihren S\u00fcndigern und wissen nicht, dass sie vom Zwang getrieben werden, das einst Erfahrene  zu wiederholen und zu verleugnen. W\u00fcrden sie sich mit der Geschichte der eigenen Kindheit konfrontieren und in einer aufdeckenden Therapie mit Zorn auf das ihnen Zugef\u00fcgte protestieren, w\u00fcrden sie nicht zwanghaft das Leben ihrer Ministranten gef\u00e4hrden. Dieses Konzept der Therapie beschreibe ich in meinen beiden letzten B\u00fcchern, vor allem in \u201eDein gerettetes Leben&#8220;.\n<\/p>\n<p><strong>10.  Seit einigen Jahren gibt es angeblich eine neu entdeckte Krankheit, das sog. \u201eFalse-memory-syndrome&#8220;, zu deutsch \u201efalsche Erinnerungen&#8220; oder \u201ePseudoerinnerungen&#8220;.  Halten Sie es f\u00fcr m\u00f6glich, dass sich jemand einbildet, als Kind misshandelt worden zu sein?<\/strong><br \/>\n10. Nein, weil unser Organismus eher die Schmerzen flieht und sie niemals erfindet. Sollten wir mal eine Geschichte erfinden, dann wird sie IMMER harmloser sein als die bittere und verdr\u00e4ngte Realit\u00e4t.  Bei der False Memory Stiftung handelt es sich um eine reine Interessengemeinschaft von verm\u00f6genden Eltern, die sich in den 80er Jahren in den USA gebildet  hat und Therapeuten gerichtlich verfolgte, als ihre erwachsenen Kinder den einst erlittenen sexuellen Missbrauch durch die eigenen Eltern in den Therapien erinnern konnten. Leider sind viele Therapeuten durch diese Prozesse eingesch\u00fcchtert worden, und das mag dazu beigetragen haben, dass heute die Realit\u00e4t der Kindheit in den meisten angebotenen Therapien kaum angeschaut wird.\n<\/p>\n<p><strong>11. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass dieses Krankheitsbild keineswegs wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcft worden ist. Warum erf\u00e4hrt es dennoch so gro\u00dfe Verbreitung?<\/strong><br \/>\n11. Genau deshalb, weil es sich eben um die Verleugnung der Wahrheit handelt. Daf\u00fcr hat man immer dankbare Abnehmer. Die T\u00e4tigkeit der  Stiftung wird jetzt auch in Deutschland und Frankreich bekannt und begr\u00fc\u00dft. Das erinnert an die Zeit, als Sigmund Freud seine Entdeckung der sexuellen Misshandlungen der Kinder begraben und seinen Sch\u00fclern den Oedipuskomplex angeboten hat, um seinen Vater \u201eder vielleicht auch zu den Perversen geh\u00f6rte&#8220; (zitiert nach  Freud, in meinem Buch \u201eDu sollst nicht merken&#8220;), , nicht f\u00fcrchten zu m\u00fcssen.\n<\/p>\n<p><strong>12. Ihre B\u00fccher haben hohe Auflagen und wurden in 30 Sprachen \u00fcbersetzt. Warum setzen sich Ihre Erkenntnisse trotzdem so langsam durch?<\/strong><br \/>\n12. Weil ich nichts anzubieten habe, als den Rat, sich die eigene Kindheit anzuschauen, und jeder tut lieber alles andere als dies. Aber Menschen, die den Mut haben, dies zu tun, und sich nicht durch Eltern schonende Theorien aller Art verwirren lassen, entdecken tats\u00e4chlich Goldminen in ihren Geschichten, die bisher verborgenen Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis ihres ganzen Lebens. Dank der Entdeckung ihrer Wahrheit und dem Erlebnis der emotionalen Reaktion darauf verlieren sie die Symptome wie Depressionen und Essst\u00f6rungen. Nat\u00fcrlich bedeutet das oft eine sehr schmerzhafte Arbeit, die sich aber lohnt.\n<\/p>\n<p><strong>13. Welche gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen sind notwendig, damit die Weitergabe der Gewalt von Generation zu Generation beendet wird?<\/strong><br \/>\n13.  Vor allen Dingen die Verbreitung des Wissens \u00fcber die Dynamik der Gewalt und die Aufkl\u00e4rung der Massen \u00fcber die Art, wie sie die Tendenz zur Gewalt  in ihren Kindern produzieren. Mit der Aufkl\u00e4rung der P\u00e4pste habe ich erhofft, ein AHA Erlebnis und den Wunsch, Kinder zu besch\u00fctzen, zu  bewirken. Ein einziger Satz aus dem Vatikan h\u00e4tte die jungen Eltern aufhorchen lassen. Doch nichts dergleichen geschah.  Indessen bewirkt das Schlagen der Kinder enorm viel Unheil, ein  striktes Verbot dagegen sollte endlich das Bewusstsein der Massen wecken, dass jedes Kind von seinen Eltern respektiert werden M\u00dcSSE und dass es das Recht auf den Schutz des Staates hat, um sp\u00e4ter keine Kriege organisieren zu wollen. Denn das geschlagene Kind verliert den nat\u00fcrlichen Kompass und agiert sp\u00e4ter h\u00f6chst irrational, wie wir es heute bei Diktatoren beobachten k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p><strong>14. Haben wir uns nicht diesem Ziel gen\u00e4hert in der letzten Zeit?<\/strong><br \/>\n14. Leider nicht. Noch 20 Staaten der USA erlauben k\u00f6rperliche Strafen in den Schulen. Das steht im scharfen Gegensatz zur humanen Konstitution der Vereinigten Staaten, die JEDEM B\u00fcrger Sicherheit und Schutz garantiert. Dass es trotzdem erlaubt ist, Kinder in den Schulen zu schlagen, stellen nur sehr Wenige in Frage. Weshalb stehen die Kinder nicht unter dem gleichen Schutz wie andere B\u00fcrger? Zumal die an ihnen ver\u00fcbten Verletzungen Sch\u00e4den im Gehirn bewirken, w\u00e4hrend der verletzte Erwachsene bereits \u00fcber ein fertig ausgebildetes Gehirn verf\u00fcgt und somit weniger Schaden nimmt als das Kind? Die Reflexion \u00fcber diese Fragen steht uns noch bevor.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"colonne-gauche\">\n<ul class=\"lcp_catlist\" id=\"lcp_instance_0\"><li class=\"current\"><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/ein-interview-mit-alice-miller-an-katharina-micada\/\">Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/wege-aus-der-verleugnung\/\">Wege aus der Verleugnung<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gewalt-totet-die-liebe-schlage-das-vierte-gebot-und-die-unterdruckung-authentischer-gefuhle\/\">Gewalt t\u00f6tet die Liebe: Schl\u00e4ge, das Vierte Gebot und die Unterdr\u00fcckung authentischer Gef\u00fchle<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/interview-mit-julia-becker\/\">Interview mit Julia Becker<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gesprach-uber-kindheit-und-politik\/\">Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/kindern-uber-terror-die-wahrheit-sagen\/\">Kindern \u00fcber Terror die Wahrheit sagen<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/fur-den-abbruch-der-schweigemauer\/\">F\u00fcr den Abbruch der Schweigemauer<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-fuhlende-kind\/\">Das f\u00fchlende Kind<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"separateur\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada 8 Oktober 2009 1. 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