{"id":2984,"date":"2003-01-02T15:20:39","date_gmt":"2003-01-02T14:20:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/?p=2984"},"modified":"2015-12-02T15:45:51","modified_gmt":"2015-12-02T14:45:51","slug":"gesprach-uber-kindheit-und-politik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gesprach-uber-kindheit-und-politik\/","title":{"rendered":"Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik"},"content":{"rendered":"<div class=\"colonne-droite\">\n<h1>Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik<\/h1>\n<h2>(Alice Miller \/ Thomas Gruner)<\/h2>\n<ol>\n<li>Einleitung<\/li>\n<li><a href=\"\/de\/destruktivitat\/\">Destruktivit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/sadismus\/\">Sadismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/der-private-wahn\/\">Der private Wahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/folgen-fur-jede-gesellschaft\/\">Folgen f\u00fcr jede Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/zum-schluss\/\">Zum Schluss<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p> Es gibt mehrere Gr\u00fcnde, die mich dazu bewegen, immer wieder auf die Geschichte Adolf Hitlers hinzuweisen. Der wichtigste Grund besteht darin, dass ich keinen anderen weltbekannten Diktator nennen kann, dessen Kindheit und sp\u00e4teres Leben so reich und gr\u00fcndlich dokumentiert sind. Es ist schwer, zuverl\u00e4ssige Informationen \u00fcber die Kindheit ber\u00fchmter Menschen zu erhalten. In den Biographien ist zu diesem Thema kaum etwas zu lesen, die Eltern werden oft idealisiert, aber wie es dem Kind mit diesen Eltern ergangen ist, wird h\u00f6chstens in einem Satz erw\u00e4hnt, und das Leben des Kindes beginnt fr\u00fchestens in der Schulzeit. Die Bedeutung der in der Kindheit erlittenen Misshandlungen ist den Biographen oft nicht klar. So wurde auch in den Biographien \u00fcber Hitler verfahren, aber dem steht seit langem das von mir zitierte Material \u00fcber seine Kindheit entgegen (vgl. &#8222;Am Anfang war Erziehung&#8220;, 1980).<\/p>\n<p>Wenn ich die Ursachen von Perversion, Brutalit\u00e4t, Sadismus und Grausamkeit suchen und aufzeigen will, versuche ich, Material zu liefern, das einen Beitrag dazu leisten k\u00f6nnte, \u00e4hnliches in Zukunft zu verhindern. Das ist m.E. erst m\u00f6glich, wenn man die blinde Produktion dessen, was wir gemeinhin &#8222;das B\u00f6se&#8220; nennen, begriffen und aufgedeckt hat. Ich kenne keine einzige Geschichte, die sich besser daf\u00fcr eignet, als die von Adolf Hitler.<br \/>\nZu den zahlreichen Gr\u00fcnden hierf\u00fcr geh\u00f6ren vor allem folgende:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Zeugenberichte der Geschwister sind kongruent: Sowohl der Halbbruder Alois als auch die Schwestern Angela und Paula sprechen eindeutig von t\u00e4glichen Z\u00fcchtigungen des Kindes Adolf durch seinen Vater. Diese \u00dcbereinstimmung ist erstaunlich, weil wir doch wissen, dass noch heute die Geschwister der misshandelten Kinder die Eltern in der Regel schonen und sich selten als Zeugen der Misshandlungen zur Verf\u00fcgung stellen. Doch im Falle Adolf Hitlers war das nicht so, und das ist eine gro\u00dfe Ausnahme.<\/li>\n<li>Die Berichte der Geschwister, aber auch die anderer Zeugen (wie z.B. der Hausangestellten) und manche Erw\u00e4hnungen in &#8222;Mein Kampf&#8220; zeigen sehr deutlich, wie das Selbstbewusstsein des Kindes Adolf systematisch erdrosselt wurde. Er durfte sich nicht \u00e4u\u00dfern, er durfte seine Gef\u00fchle nicht zeigen. F\u00fcr alles und jedes wurde er gepr\u00fcgelt und wusste eigentlich nicht, was er machen sollte, wie er sein m\u00fcsste, um sein Recht auf die Existenz in dieser Familie zu erhalten. Als er in seiner Verzweiflung mit elf Jahren fliehen wollte, wurde er vom Vater erwischt und verspottet. Wie kann ein Kind sich helfen, wenn es kein Recht hat, zu existieren? Es kann sich unter Umst\u00e4nden, wenn keine helfenden Zeugen vorhanden sind, nur in die Phantasie fl\u00fcchten, sich ausmalen, dass es gro\u00df und m\u00e4chtig sei und eines Tages andere so vernichten w\u00fcrde, wie man es jetzt selbst zu vernichten droht.<br \/>\nDiese konstante Erniedrigung des Kindes kann also dazu f\u00fchren, dass der Erwachsene sp\u00e4ter einen Gr\u00f6\u00dfenwahn entwickelt und sich an unschuldigen Menschen daf\u00fcr r\u00e4cht, was ihm angetan wurde. Den Weg von der Erniedrigung in der Kindheit zum Gr\u00f6\u00dfenwahn im Erwachsenenalter k\u00f6nnen wir bei allen Diktatoren beobachten, nur sind meistens die Anf\u00e4nge dieser &#8222;Karriere&#8220; sehr sp\u00e4rlich geschildert.<\/li>\n<li>In der reich dokumentierten Geschichte Hitlers findet sich auch erstaunlich viel Material \u00fcber die Kindheit seiner Eltern, vor allem \u00fcber die des Vaters. Der auf seine Macht stolze Zollbeamte, der seinen Sohn t\u00e4glich z\u00fcchtigte, war das illegitime Kind eines j\u00fcdischen Kaufmanns und dessen Hausangestellter, was damals in dem Dorf Braunau eine Schmach bedeutete. Dass diese Geschichte authentisch ist, l\u00e4sst sich nicht von der Hand weisen, denn Hitlers Gro\u00dfmutter erhielt von diesem Kaufmann vierzehn Jahre lang Alimente f\u00fcr ihr Kind. Es wurde zwar von einem Verwandten der Gro\u00dfmutter adoptiert, aber dessen Familienname wurde mehrere Male ge\u00e4ndert, was auch in den Akten best\u00e4tigt ist. Damit zeigt sich, dass die Abstammung des Vaters Alois f\u00fcr die Familie eine gro\u00dfe Belastung war und auch im Kind Adolf zu Rachephantasien f\u00fchrte und den Hass auf alle Juden n\u00e4hrte.<\/li>\n<li>Wenn schon die Biographen die Kindheit der von ihnen beschriebenen Person selten in ihrer Tragweite wahrnehmen, so geschieht das noch weniger oft, wenn es sich um die Eltern des Betreffenden handelt. Die Kindheit der Eltern bleibt ohnehin im Dunkeln. Im Falle von Hitler hingegen bekommen wir Einblick in die traumatische Geschichte des Vaters Alois, die sein ganzes Leben und sein Verhalten zum Kind Adolf bestimmt hat. Diese Tatsache l\u00e4sst sich nicht bestreiten. Sie liefert uns einen wichtigen Hinweis auf die Entstehung eines Wahns, der sp\u00e4ter bis zu dem Extrem der Einrichtung von T\u00f6tungslagern f\u00fchrte. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte Hitlers Wahn allein nicht gen\u00fcgt, wenn ihm Millionen nicht dabei geholfen h\u00e4tten, aber der Antisemitismus war ja immer schon latent da, \u00fcbrigens (entgegen der Auffassung von Daniel Goldhagen, vgl. Teil II) meiner Meinung nach in Polen und Russland viel ausgepr\u00e4gter als in Deutschland. Jedoch ist es vor Hitler niemandem in den Sinn gekommen, das j\u00fcdische Volk in seiner Gesamtheit ausrotten zu wollen! Es war Hitlers ureigene Geschichte, die diesem Antisemitismus ein Gesicht gab, das bisher unbekannt war. Und es war Hitlers Geschichte der Dem\u00fctigung in der Kindheit, die ihn offenbar bef\u00e4higt hat, alle mitzurei\u00dfen, die eine \u00e4hnliche Geschichte in der Kindheit erfahren haben. Er hatte die einsch\u00fcchternde Pose seines sadistischen Vaters so stark verinnerlicht, dass seine Zuh\u00f6rer wie Kinder in Angst erzitterten, wenn er seine Stimme erhob und in Wutausbr\u00fcche geriet wie einst sein Vater. Der vom Kind Adolf bei seinem Vater erlebte und erlernte Sadismus verb\u00fcndete sich sp\u00e4ter mit dem latenten Sadismus von Millionen und gab ihm die Legitimit\u00e4t und seine brutale Effizienz.<\/li>\n<li>Eine \u00e4hnliche Funktion des privaten Wahns k\u00f6nnen wir bei vielen Diktatoren beobachten. Ich habe sie auch am Leben von Ceaucescu illustriert (vgl. &#8222;Abbruch der Schweigemauer&#8220;, 1990\/2003). Vermutlich lie\u00dfen sich in jedem totalit\u00e4ren Regime die langfristigen Folgen der verleugneten Kindheitstraumen des Diktators zeigen. So wissen wir z.B. sehr wenig \u00fcber die Kindheit von Idi Amin oder Pol Pot.<\/li>\n<li>Wie sich Hitlers Kindheit im sogenannten &#8222;Dritten Reich&#8220; wiederpiegelte, l\u00e4sst sich an einigen Beispielen illustrieren:\n<ol style=\"list-style-type: lower-alpha;\">\n<li>Der Verdacht der j\u00fcdischen Abstammung wurde zur Frage von Leben und Tod. Nur wer sich damit legitimieren konnte, dass er bis in die dritte Generation keine j\u00fcdischen Vorfahren hatte, konnte mit dem Leben davonkommen. Die anderen mussten sterben. In der ganzen Geschichte der Judenverfolgung gab es zu keiner Zeit, an keinem Ort ein solches Gesetz. Die Juden konnten sich sogar w\u00e4hrend der Inquisition retten, wenn sie sich taufen lie\u00dfen, und wurden dann nicht zum Tode verurteilt. Doch w\u00e4hrend der Hitlerdiktatur gab es diese M\u00f6glichkeit nicht, auch die getauften Juden mussten sterben. Es gab f\u00fcr sie keinen Zufluchtsort, wie es f\u00fcr das Kind Adolf, aber auch schon f\u00fcr Alois Hitler keinen gegeben hatte. Obwohl dieser als Z\u00f6llner einen respektablen Beruf aus\u00fcbte, konnte er sich von der Schmach der j\u00fcdischen Abstammung nicht befreien.<\/li>\n<li>Der Sadismus wird im Dritten Reich zum obersten Prinzip ernannt. Man braucht nur das Buch von Daniel Goldhagen &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; zu lesen, um zu sehen, wie sich manche Leute um die Positionen gerissen haben, die es ihnen erm\u00f6glichten, Menschen zu qu\u00e4len. Hitler hat den Sadismus zur Tugend erhoben, indem er das Qu\u00e4len der Juden als etwas Wertvolles deklariert hat. Woher kommt diese Freude, woher kommt dieses Bed\u00fcrfnis, andere so hilflos zu machen? Es ist immer wieder nur die unterdr\u00fcckte, verleugnete Erinnerung des Kindes, das sadistisch von den Eltern misshandelt wurde und sich sp\u00e4ter an anderen daf\u00fcr r\u00e4cht.<\/li>\n<li>Im Dritten Reich wurden die Juden als Untermenschen bezeichnet, als Wesen niedriger Art. Diese Entwertung hat Adolf Hitler ebenfalls vom Vater \u00fcbernommen, auch er wurde vom Vater als Mensch niedriger Art behandelt, den man straflos auslachen, verspotten und misshandeln konnte.<\/li>\n<li>Auch die Wahnvorstellung von einer &#8222;judenfreien&#8220; Welt l\u00e4sst sich auf das Schicksal des kleinen Adolf zur\u00fcckf\u00fchren. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der kleine Junge, der m\u00f6glicherweise in der Schule wegen der j\u00fcdischen Abstammung seines Vaters gelitten hat und auch zuhause die Spannungen sp\u00fcrte, Phantasien von einem Leben entwickelt hat, das nicht so wie seines &#8222;von den Juden&#8220; belastet w\u00e4re. Hat er nicht selber am eigenen Leib durch die Schl\u00e4ge seines Vaters die Grausamkeit &#8222;des Juden&#8220; erlebt? Nun hing er an der Vorstellung, alle Juden seien grausam, \u00fcberm\u00e4chtig, wie es auch sein Vater f\u00fcr ihn gewesen war, und m\u00fcssten vernichtet werden, damit die &#8222;Arier&#8220; (der kleine Adolf) in Ruhe leben k\u00f6nnten.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es bestehen ein gro\u00dfer Widerstand und ein auffallendes Befremden, wenn ich den Zusammenhang zwischen den Erlebnissen in der Kindheit eines Einzelnen und den sp\u00e4teren politischen Ereignissen schildere, weil eine solche Art und Weise des Denkens ungewohnt ist. Aber wer sich die M\u00fche gibt, die Fakten genauer anzuschauen, kann sich der Logik der Ereignisse kaum entziehen.<\/p>\n<p>Um diese zu illustrieren, um zu zeigen, was einen Menschen sehr fr\u00fch gepr\u00e4gt hat und was daraus f\u00fcr Millionen entstehen kann, sobald ein solcher Mensch Macht erlangt, m\u00fcssen wir uns nicht einmal auf die grausamen Diktatoren berufen oder uns ausschlie\u00dflich auf den Bereich der Politik beschr\u00e4nken. Die Gegenwart ist stark vom Gurutum, von Sekten gepr\u00e4gt, bei denen viele Menschen Zuflucht suchen. Ich habe in meinen B\u00fcchern und Artikeln vielfach darauf hingewiesen und den Zusammenhang mit der Kindheit beschrieben. Der blinde Glaube an Gurus ist das zweite bedeutende gesellschaftliche Feld, in dem die Folgen der Kindheit besonders deutlich hervor treten.\n<\/p>\n<p>Auch das Leben heutiger politischer oder religi\u00f6ser F\u00fchrer kann eindrucksvoll beleuchten, wie individuelle Pr\u00e4gungen in der Kindheit die Entscheidungen des zu Macht gelangten Erwachsenen beeinflussen und damit eben auch das Leben, die Existenz einer Vielzahl von Menschen.\n<\/p>\n<p><a href=\"\/de\/destruktivitat\/\">&gt; Fortsetzung<\/a>\n<\/div>\n<div class=\"colonne-gauche\">\n<ul class=\"lcp_catlist\" id=\"lcp_instance_0\"><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/ein-interview-mit-alice-miller-an-katharina-micada\/\">Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/wege-aus-der-verleugnung\/\">Wege aus der Verleugnung<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gewalt-totet-die-liebe-schlage-das-vierte-gebot-und-die-unterdruckung-authentischer-gefuhle\/\">Gewalt t\u00f6tet die Liebe: Schl\u00e4ge, das Vierte Gebot und die Unterdr\u00fcckung authentischer Gef\u00fchle<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/interview-mit-julia-becker\/\">Interview mit Julia Becker<\/a><\/li><li class=\"current\"><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gesprach-uber-kindheit-und-politik\/\">Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/kindern-uber-terror-die-wahrheit-sagen\/\">Kindern \u00fcber Terror die Wahrheit sagen<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/fur-den-abbruch-der-schweigemauer\/\">F\u00fcr den Abbruch der Schweigemauer<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-fuhlende-kind\/\">Das f\u00fchlende Kind<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"separateur\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik (Alice Miller \/ Thomas Gruner) Einleitung Destruktivit\u00e4t Sadismus Der private Wahn Folgen f\u00fcr jede Gesellschaft Zum Schluss Es gibt mehrere Gr\u00fcnde, die mich dazu bewegen, immer wieder auf die Geschichte Adolf Hitlers hinzuweisen. 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