{"id":2831,"date":"2005-01-01T10:10:22","date_gmt":"2005-01-01T09:10:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/?p=2831"},"modified":"2015-12-01T10:13:34","modified_gmt":"2015-12-01T09:13:34","slug":"evas-erwachen-uber-die-auflosung-emotionaler-blindheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/evas-erwachen-uber-die-auflosung-emotionaler-blindheit\/","title":{"rendered":"Evas Erwachen, \u00fcber die Aufl\u00f6sung emotionaler Blindheit"},"content":{"rendered":"<div class=\"colonne-droite\">\n<h1>Evas Erwachen, \u00fcber die Aufl\u00f6sung emotionaler Blindheit<br \/><span class=\"soustitre\">Auszug<\/span><\/h1>\n<h2>Prolog: Du sollst nicht wissen <\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/livres\/libres2.gif\" id=\"books\"><\/p>\n<p>Schon in meiner Kindheit hat sich f\u00fcr mich die Sch\u00f6pfungsgeschichte auf den verbotenen Apfel konzentriert. Ich konnte nicht begreifen, weshalb es Adam und Eva untersagt war, nach dem Wissen zu greifen. F\u00fcr mich bedeuteten Wissen und Bewu\u00dftsein immer etwas Positives. Es schien mir daher nicht logisch, da\u00df Gott Adam und Eva es verwehrt haben sollte, den essentiellen Unterschied zwischen Gut und B\u00f6se zu erkennen. <\/p>\n<p>Meine kindliche Auflehnung hat sich die ganzen Jahre \u00fcber gehalten, obwohl ich sp\u00e4ter unterschiedliche Auslegungen der Sch\u00f6pfungs-<br \/>\ngeschichte kennenlernte. Gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig weigerte ich mich, Gehorsam als Tugend, Neugierde als S\u00fcnde und Unkenntnis von Gut und B\u00f6se als Idealzustand anzusehen, da f\u00fcr mich der Apfel der Erkenntnis das B\u00f6se zu erkl\u00e4ren versprach und damit eigentlich die Erl\u00f6sung, das hei\u00dft das Gute repr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, da\u00df es unz\u00e4hlige theologische Rechtfertigungen f\u00fcr die Motivation der g\u00f6ttlichen Entschl\u00fcsse gibt, aber ich erkenne in ihnen allzu oft das terrorisierte Kind, das versucht, alle Ma\u00dfnahmen der Eltern als gut und liebevoll zu deuten, auch wenn es sie nicht begreift und nicht begreifen kann, denn die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen bleiben auch f\u00fcr die Eltern unverst\u00e4ndlich, im Dunkel ihrer eigenen Kindheit verborgen. So kann ich es bis heute nicht verstehen, warum Gott Adam und Eva nur unwissend im Paradies behalten wollte und sie f\u00fcr ihren Ungehorsam mit schwerem Leid bestrafte. <\/p>\n<p>Ich sehnte mich nie nach einem Paradies, das Gehorsam und Unwissen zur Bedingung der Gl\u00fcckseligkeit macht. Ich glaube an die Kraft der Liebe, die f\u00fcr mich nicht Liebsein und Gehorchen bedeutet. Sie hat etwas mit der Treue zu sich selbst, zu seiner Geschichte, zu seinen Gef\u00fchlen und Bed\u00fcrfnissen zu tun. Dazu geh\u00f6rt die Sehnsucht nach Wissen. Offenbar wollte Gott Adam und Eva dieser Treue zu sich selbst berauben. Ich gehe davon aus, da\u00df wir nur dann lieben k\u00f6nnen, wenn wir sein d\u00fcrfen, was wir sind: ohne Ausfl\u00fcchte, ohne Masken, ohne Fassaden. Wirklich lieben k\u00f6nnen wir nur, wenn wir uns dem Wissen, das uns zug\u00e4nglich ist (wie der Baum der Erkenntnis bei Adam und Eva) nicht verweigern, nicht davor fliehen, sondern den Mut haben, den Apfel zu essen.<br \/>\nDaher f\u00e4llt es mir noch heute schwer, Toleranz aufzubringen, wenn ich h\u00f6re, man m\u00fcsse Kinder schlagen, damit sie so &#8222;gut&#8220; werden wie wir und Gott an ihnen Gefallen findet. Ich kann mich erinnern, da\u00df ich als Kind meine Eltern in gro\u00dfe Erkl\u00e4rungsnot brachte, weil ich nicht aufh\u00f6ren wollte, Fragen zu stellen, die ihnen sichtlich unangenehm waren. So habe ich schlie\u00dflich, aus Mitleid mit ihnen, meine Fragen unterdr\u00fcckt. Doch sie stiegen und steigen immer wieder in mir hoch, und ich m\u00f6chte von meiner Freiheit als erwachsener Mensch profitieren und dem Kind erlauben, sie endlich auszusprechen. Das Kind wollte fragen: Warum hat Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und B\u00f6se mitten in den Garten Eden gepflanzt, wenn er nicht wollte, da\u00df die beiden von ihm geschaffenen Menschen dessen Fr\u00fcchte a\u00dfen? Warum hat er seine Gesch\u00f6pfe in Versuchung gef\u00fchrt? Warum hat er das n\u00f6tig, wenn er doch der Allm\u00e4chtige Gott ist, der die Welt erschaffen hat? Warum hat er es n\u00f6tig, die beiden Menschen zum Gehorsam zu zwingen, wenn er der Allwissende ist? Wu\u00dfte er nicht, da\u00df er mit dem Menschen ein Wesen ins Leben rief, das neugierig ist, und da\u00df er es gezwungen hat, seiner Natur untreu zu werden? Wenn er Adam und Eva als Mann und Frau schuf, die sich sexuell erg\u00e4nzen, wie konnte er gleichzeitig erwarten, da\u00df sie ihre Sexualit\u00e4t ignorieren? Warum sollten sie das tun? Und was w\u00e4re passiert, wenn Eva nicht in den Apfel gebissen h\u00e4tte? Dann h\u00e4tten sich die beiden nicht sexuell vereinigt und keine Nachkommen gezeugt. W\u00e4re dann die Welt menschenleer geblieben? H\u00e4tten Adam und Eva ewig gelebt, allein, ohne Kinder? <\/p>\n<p>Weshalb ist das Zeugen von Kindern an die S\u00fcnde gekn\u00fcpft, und weshalb der Akt des Geb\u00e4rens an Schmerzen? Wie soll man es verstehen, da\u00df Gott einerseits die beiden Menschen als unfruchtbar plante und andererseits die Sch\u00f6pfungsgeschichte davon spricht, da\u00df die V\u00f6gel sich vermehren? Also hatte auch Gott schon einen Begriff von Nachkommenschaft. Und weiter ist davon die Rede, da\u00df Kain geheiratet und Kinder gezeugt habe. Woher nahm er die Frau, wenn es auf der Welt niemand anderen gab als Adam und Eva, Kain und Abel? Weshalb hat Gott Kain abgelehnt, als dieser Eifersucht zeigte? Hat Gott nicht in ihm diese Mi\u00dfgunst geradezu hervorgerufen, indem er eindeutig Abel bevorzugte?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/livres\/libres3.gif\" id=\"books\"><\/p>\n<p>All diese Fragen wollte mir niemand beantworten, weder in der Kindheit noch sp\u00e4ter. Man war emp\u00f6rt, weil ich Gottes Allwissenheit und Allmacht in Frage stellte und die mir angebotenen Erkl\u00e4rungen als unlogisch und widerspr\u00fcchlich empfand. Meistens wich man mir aus. Es hie\u00df zum Beispiel: Das mu\u00dft du alles nicht w\u00f6rtlich nehmen, es sind ja nur Symbole. Symbole f\u00fcr was?, fragte ich, erhielt aber keine Antwort. Oder man sagte: In der Bibel steht aber auch viel Wahres und Kluges. Das wollte ich nicht bestreiten. Aber warum mu\u00df ich dann auch das hinnehmen, was ich als unlogisch empfinde?, dachte das Kind.<br \/>\nWas soll ein Kind, jedes Kind, mit solchen Reaktionen anfangen? Es will nicht abgelehnt oder geha\u00dft werden, also ordnet es sich unter. <\/p>\n<p>Genau das tat ich. Doch mein Bed\u00fcrfnis zu verstehen war damit nicht verschwunden. Als ich mir Gottes Beweggr\u00fcnde nicht erkl\u00e4ren konnte, suchte ich weiter, um wenigstens die Beweggr\u00fcnde der Leute zu begreifen, die sich mit Widerspr\u00fcchen so leicht abfinden.<\/p>\n<p>Mit dem besten Willen konnte ich an Evas Handlung nichts B\u00f6ses finden. Wenn Gott die beiden Menschen wirklich geliebt h\u00e4tte, w\u00fcrde er sie nicht blind haben wollen, dachte ich. Hat wirklich die Schlange Eva zur &#8222;S\u00fcnde&#8220; verf\u00fchrt, oder war es Gott selber? Wenn ein gew\u00f6hnlicher Sterblicher mir etwas Begehrenswertes zeigen und sagen w\u00fcrde, ich d\u00fcrfe es nicht beachten, f\u00e4nde ich das grausam. Von Gott aber durfte man das nicht einmal denken, geschweige denn sagen. <\/p>\n<p>Ich blieb also allein mit meinen \u00dcberlegungen, und ich suchte vergeblich nach einer Antwort in den B\u00fcchern. Bis ich verstanden habe, da\u00df das \u00fcberlieferte Gottesbild von Menschen geschaffen worden war, die nach den Prinzipien der Schwarzen P\u00e4dagogik erzogen wurden (derer die Bibel voll ist), f\u00fcr die Sadismus, Verf\u00fchrung, Strafe und Machtmi\u00dfbrauch zum Alltag ihrer Kindheit geh\u00f6rt hatten. Die Bibel wurde von M\u00e4nnern geschrieben. Man mu\u00df annehmen, da\u00df diese M\u00e4nner keine guten Erfahrungen mit ihren V\u00e4tern gemacht hatten. Offenbar kannte keiner von ihnen einen Vater, der am Entdeckungsdrang seiner Kinder Freude hatte, nicht Unm\u00f6gliches von ihnen erwartete und sie nicht strafte. Daher schufen sie ein Gottesbild, dessen sadistische Z\u00fcge ihnen nicht auffielen. Ihr Gott dachte sich ein grausames Szenario aus, schenkte Adam und Eva den Baum der Erkenntnis, verbot ihnen aber ausgerechnet dessen Fr\u00fcchte zu essen, das hei\u00dft zu wissenden und autonomen Menschen aufzuwachsen. Er wollte sie ganz von sich abh\u00e4ngig machen. Ein solches Vorgehen eines Vaters bezeichne ich als sadistisch, weil es die Freude am Qu\u00e4len des Kindes enth\u00e4lt. Das Kind dann auch noch f\u00fcr die Folgen des v\u00e4terlichen Sadismus zu bestrafen, hat nichts mit Liebe, sondern eher mit der Schwarzen P\u00e4dagogik zu tun. Aber so haben die Bibeldichter unbewu\u00dft ihre angeblich liebenden V\u00e4ter gesehen. Im Brief an die Hebr\u00e4er 12,6-8 sagt Paulus deutlich, da\u00df die Z\u00fcchtigung uns die Sicherheit verleihe, wahre S\u00f6hne Gottes zu sein und nicht Bastarde: &#8222;So ihr die Z\u00fcchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht z\u00fcchtigt? Seid ihr aber ohne Z\u00fcchtigung, welcher sie alle teilhaftig geworden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder.&#8220; <\/p>\n<p>Heute kann ich mir vorstellen, da\u00df Menschen, die ihre Kindheit in Respekt, ohne Schl\u00e4ge und Dem\u00fctigungen verbrachten, sp\u00e4ter, als Erwachsene, an einen anderen Gott glauben werden, an einen liebevollen, f\u00fchrenden, erkl\u00e4renden, Orientierung vermittelnden Gott. Oder da\u00df sie vielleicht ohne Gottesbilder auskommen, sich aber an Vorbildern orientieren, die f\u00fcr sie wirkliche Liebe verk\u00f6rpern.<\/p>\n<p>In diesem Buch identifiziere ich mich mit Eva. Nicht mit der infantilisierten Eva der \u00dcberlieferung, die wie das Rotk\u00e4ppchen im M\u00e4rchen ahnungslos der Verf\u00fchrung durch ein Tier erlegen war, sondern mit einer Eva, die die Ungerechtigkeit ihrer Situation durchschaute, das Gebot &#8222;Du sollst nicht wissen&#8220; ablehnte, den Unterschied zwischen Gut und B\u00f6se unbedingt in der Tiefe verstehen wollte und bereit war, die volle Verantwortung f\u00fcr ihr Tun zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Das vorliegende Buch berichtet \u00fcber Erkenntnisse, die sich mir erschlossen haben, nachdem ich bereit war, den Mitteilungen meines K\u00f6rpers zu folgen und auf diesem Wege die Anf\u00e4nge meines Lebens zu entschl\u00fcsseln. Die Reise in meine fr\u00fche Kindheit bis zu den Anf\u00e4ngen meines Lebens erm\u00f6glichte mir, viele Mechanismen zu entdecken, die auch bei anderen Menschen auf der ganzen Welt aktiv sind. Leider werden sie allzu selten erkannt, weil uns das l\u00e4hmende Gebot &#8222;Du sollst nicht wissen&#8220; an dieser Wahrnehmung hindert. <\/p>\n<p>Ich meine, da\u00df wir nicht nur wissen d\u00fcrfen, sondern auch unbedingt wissen m\u00fcssen, was gut und b\u00f6se ist, um Verantwortung f\u00fcr unser Leben und das unserer Kinder tragen zu k\u00f6nnen. Damit wir endlich aus der Angst des beschuldigten und bestraften Kindes herauswachsen k\u00f6nnen, der verh\u00e4ngnisvollen Angst vor der S\u00fcnde des Ungehorsams, die das Leben so vieler Menschen zerst\u00f6rte und sie auch noch heute an ihre Kindheit kettet. Als Erwachsene k\u00f6nnen wir uns mit geeigneter Hilfe von diesen Ketten befreien, uns lebenswichtige Informationen verschaffen und befriedigt feststellen, da\u00df wir nicht mehr gen\u00f6tigt sind, in allem, was uns unsere Erzieher und Religionslehrer aus der eigenen Angst heraus erz\u00e4hlten, einen tieferen Sinn zu erblicken. Wenn wir diese Anstrengung aufgeben, erleben wir mit Staunen die Erleichterung, da\u00df wir nicht mehr die Kinder sind, die sich zwingen m\u00fcssen, die tiefere Logik des Unlogischen zu ergr\u00fcnden, wie es viele Philosophen und Theologen noch tun weil wir uns (endlich) als Erwachsene das Recht genommen haben, Realit\u00e4ten nicht auszuweichen, unlogische Begr\u00fcndungen abzulehnen und unserem Wissen, unserer Geschichte treu zu bleiben. <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"colonne-gauche\">\n<ul class=\"lcp_catlist\" id=\"lcp_instance_0\"><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/dein-gerettetes-leben-3\/\">Dein gerettetes Leben<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/bilder-meines-lebens-2\/\">Bilder Meines Lebens<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/die-revolte-des-korpers-4\/\">Die Revolte des K\u00f6rpers<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/evas-erwachen-2\/\">Evas Erwachen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/wege-des-lebens-sieben-geschichten\/\">Wege des Lebens &#8211; Sieben Geschichten<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-drama-des-begabten-kindes-eine-um-und-fortschreibung\/\">Das Drama des begabten Kindes, eine Um- und Fortschreibung<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/abbruch-der-schweigemauer-2\/\">Abbruch der Schweigemauer<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/der-gemiedene-schlussel\/\">Der gemiedene Schl\u00fcssel<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-verbannte-wissen\/\">Das verbannte Wissen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/bilder-einer-kindheit\/\">Bilder einer Kindheit<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/du-sollst-nicht-merken-3\/\">Du sollst nicht merken<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/am-anfang-war-erziehung-4\/\">Am Anfang war Erziehung<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-drama-des-begabten-kindes-2\/\">Das Drama des begabten Kindes<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"separateur\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Evas Erwachen, \u00fcber die Aufl\u00f6sung emotionaler BlindheitAuszug Prolog: Du sollst nicht wissen Schon in meiner Kindheit hat sich f\u00fcr mich die Sch\u00f6pfungsgeschichte auf den verbotenen Apfel konzentriert. 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