{"id":2995,"date":"2003-01-02T15:35:26","date_gmt":"2003-01-02T14:35:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alice-miller.com\/de\/?p=2995"},"modified":"2015-12-02T15:51:40","modified_gmt":"2015-12-02T14:51:40","slug":"zum-schluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/zum-schluss\/","title":{"rendered":"Zum Schluss"},"content":{"rendered":"<div class=\"colonne-droite\">\n<h1>Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik<\/h1>\n<h2>Zum Schluss<\/h2>\n<ol>\n<li><a href=\"\/de\/gesprach-uber-kindheit-und-politik\/\">Einleitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/destruktivitat\/\">Destruktivit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/sadismus\/\">Sadismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/der-private-wahn\/\">Der private Wahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/folgen-fur-jede-gesellschaft\/\">Folgen f\u00fcr jede Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li>Zum Schluss<\/li>\n<\/ol>\n<p>1977 erhielt in der deutschsprachigen \u00d6ffentlichkeit ein Manuskript starke Beachtung, das sein Verfasser unter dem Pseudonym Fritz Zorn publiziert hatte. Der Titel dieses Buches war ebenso beziehungsreich wie plakativ: &#8222;Mars&#8220;. Der Autor erlebte das Erscheinen seines Buches nicht mehr; er erfuhr noch, dass die Publikation mit Hilfe des Schweizer Schriftstellers Adolf Muschg erm\u00f6glicht werden w\u00fcrde. Kurz darauf starb er qualvoll an einer Krebserkrankung, im Alter von 32 Jahren.<br \/>\nDas Buch erz\u00e4hlt vom &#8222;Krieg&#8220; eines jungen Mannes, der als Kind einer Million\u00e4rsfamilie in der Schweiz aufwuchs. Dieser Herkunft gilt sein ganzer Hass, der sich auf die Gesellschaft \u00fcbertr\u00e4gt, die von der sozialen Schicht der Steinreichen, der er entstammt, entscheidend gepr\u00e4gt wird. Durch das Schreiben seines Buches versucht sich der Verfasser frei zu machen von den Bindungen an eine Gesellschaft, eine Abstammung, die ihn zutiefst anekelt. Doch er stirbt an Krebs, obwohl er lange Zeit eine Psychoanalyse absolviert. Er verliert einen Krieg, den offenbar zuletzt der K\u00f6rper austragen musste. Der Kampf, die Auflehnung gegen &#8222;das System&#8220; war eine Art Stellvertreter-Schauplatz.<br \/>\nIn wenigen Passagen beschreibt Fritz Zorn seine Kindheit, seine Eltern, den Zustand absoluter Nicht-Kommunikation zwischen Eltern und Kind, das Abw\u00fcrgen jeder Lebendigkeit, jeglicher Kreativit\u00e4t, jeder Freude. Zaghaft wird ein hoch begabtes Kind sichtbar, das an den Schablonen und Konventionen, an der Idiotie seiner Eltern erstickt und schlie\u00dflich zugrunde geht. Bis zum Ende wird das Leben des Fritz Zorn von den Verboten der Eltern diktiert: Er hat niemals eine sexuelle Beziehung und kann keine Freunde finden. Der Hass des jungen Mannes ist ebenso gro\u00df wie berechtigt, aber er trifft ausdr\u00fccklich nicht die Eltern, wohl aber die Schweiz, das Gro\u00dfb\u00fcrgertum, die Industriellen. \u00c4hnlich, wenngleich vor einem anderen Hintergrund, verl\u00e4uft das Schicksal Bernward Vespers (vgl. Teil IV).<br \/>\nIn beiden B\u00fcchern wird die Verschr\u00e4nkung zwischen den Erfahrungen eines Kindes bei den Eltern und denen des Erwachsenen innerhalb der Gesellschaft, eines politischen Systems deutlich. Der Kampf des Kindes wiederholt sich bei den erwachsenen M\u00e4nnern als Kampf gegen die Gesellschaft. Der Abscheu vor einem politischen Gef\u00fcge, das Perspektiven nicht zul\u00e4sst, das nur im Schein, im Glamour funktioniert, ist in meinen Augen sehr verst\u00e4ndlich und berechtigt. Aber muss sich das Schicksal des Kindes zwangsl\u00e4ufig beim Erwachsenen in seiner Haltung zur Gesellschaft wiederholen? G\u00e4be es keine konstruktivere L\u00f6sung als das Scheitern, den Tod? Beide B\u00fccher machen f\u00fcr mich deutlich, dass man ein individuelles Schicksal nicht ohne die Geschichte des Kindes verstehen kann. Beide B\u00fccher zeigen aber auch, dass dieser ganz pers\u00f6nliche Kampf, von dem sie berichten, in den Bereich des Politischen hineingetragen wird.<br \/>\nDie Destruktivit\u00e4t des Einzelnen findet sich dar\u00fcber hinaus wieder in selbstzerst\u00f6rerischen Tendenzen der gesamten Gesellschaft, die in ihrer L\u00e4hmung einen Krieg gegen sich selbst f\u00fchrt oder gegen Bev\u00f6lkerungsgruppen, dann meistens &#8222;von oben nach unten&#8220;.\n<\/p>\n<p>Die amerikanische Historikerin Barbara Tuchman schreibt in ihrem umfangreichen Buch &#8222;Die Torheit der Regierenden&#8220;:<br \/>\n&#8222;Weniger bewusst ist uns, dass die Macht h\u00e4ufig auch dumm macht und Torheit erzeugt; dass die Macht, Befehle zu erteilen, h\u00e4ufig dazu f\u00fchrt, das Denken einzustellen; dass die Verantwortlichkeit der Macht in dem Ma\u00dfe schwindet, wie ihr Handlungsspielraum w\u00e4chst. Die umfassende Verantwortlichkeit der Macht besteht darin, so vern\u00fcnftig wie irgend m\u00f6glich im Interesse des Staates und seiner B\u00fcrger zu regieren. Dazu geh\u00f6rt auch die Pflicht, sich gut zu unterrichten; Informationen zu beachten, Sinne und Urteilsverm\u00f6gen offen zu halten und der hinterh\u00e4ltigen Lockung der Engstirnigkeit zu widerstehen.&#8220;\n<\/p>\n<p>Ich vermute, dass zahlreiche Menschen, die Aktionen von Politikern mit Skepsis beobachten. Vielleicht stellen sie sich gelegentlich die Frage, warum Entscheidungen getroffen werden, von denen absehbar ist, dass sie ein Chaos oder eine Gemengelage herbeif\u00fchren, die eine produktive Entwicklung des Gemeinwesens hemmt und den Zusammenbruch von existentiellen Strukturen vorprogrammiert. Wie Barbara Tuchman m\u00f6gen dann einige von der Dummheit oder &#8222;Torheit der Regierenden&#8220; sprechen. Tats\u00e4chlich l\u00e4sst sich immer wieder eine gro\u00dfe Kluft zwischen Macht und Intelligenz, Macht und Bildung beobachten. Aber ist Tuchman&#8217;s \u00dcberlegung zutreffend, dass Macht und Regierungsfunktionen allein oder zwangsl\u00e4ufig Dummheit hervorbringen, dazu verf\u00fchren?\n<\/p>\n<p>In der gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft ist es oft schwer, diejenigen auszumachen, die tats\u00e4chlich \u00fcber Macht verf\u00fcgen. Sind es die von uns gew\u00e4hlten Politiker oder die Interessengruppen, die eben diese Politiker sehr oft als Marionetten gebrauchen, denen sich jene Politiker andienen, auch unterwerfen m\u00fcssen, um ihre Funktion behalten zu k\u00f6nnen? Diese undurchsichtige, anonyme Struktur sp\u00fclt im Rahmen der Politik, der \u00d6konomie und der Medien genau die Menschen nach oben, die sie braucht, und unterdr\u00fcckt vielfach die Entwicklung derjenigen, die sie aufgrund ihrer Kompetenzen wom\u00f6glich f\u00fcrchten muss.<br \/>\nWas aber sind das f\u00fcr Menschen, die die tats\u00e4chliche oder scheinbare Macht ben\u00f6tigen, wie die Luft zum atmen? Und wenn diese angebliche Macht ein Lebenselixier f\u00fcr sie ist, warum treffen diese Menschen h\u00e4ufig Entscheidungen, mit der sie die so m\u00fchsam erk\u00e4mpfte Position letztendlich gef\u00e4hrden?<br \/>\nDasselbe Muster findet sich in der \u00d6konomie: Ein Manager richtet sein ganzes Leben darauf aus, m\u00f6glichst viel Geld zu verdienen. Er macht Karriere und erwirbt so viel Verm\u00f6gen, dass er es in seinem Leben nicht mehr ausgeben kann. Er will aber noch mehr, immer mehr muss er haben. Viele Menschen sprechen dann ganz zutreffend von Habgier, einer angeblich &#8222;menschlich-allzumenschlichen&#8220; Eigenschaft. Jedoch: Wie kommt eine Habgier zustande, die dem Betreffenden mindestens langfristig selbst die Existenzgrundlage abgr\u00e4bt oder seinen Kindern, indem sie ihn zu fatalen Fehlentscheidungen treibt? Welche Leere muss zugedeckt werden, welcher Hunger verdr\u00e4ngt? Warum k\u00f6nnen Menschen nicht &#8222;den Hals voll&#8220; bekommen, selbst wenn sie an dem, was sie horten, mittlerweile ersticken? Naive Fragen?\n<\/p>\n<p>Der gesunde Menschenverstand m\u00f6chte glauben, dass Macht- und Geldgeilheit sp\u00e4testens dann Grenzen gesetzt sind, wenn nicht nur die Allgemeinheit, sondern der Betreffende selbst gesch\u00e4digt ist. Auff\u00e4lligerweise ist dies aber oft nicht der Fall und die Selbstzerst\u00f6rung gewinnt Oberhand. Dieses Ph\u00e4nomen l\u00e4sst sich mit der Untersuchung von politischen und \u00f6konomischen Zusammenh\u00e4ngen, die ohne Zweifel von zentraler Bedeutung sind, allein nicht mehr erkl\u00e4ren. Schon der Marxismus wies darauf hin, dass die Familie die Keimzelle der Gesellschaft darstelle. Nur ber\u00fchrte diese Ideologie nicht die Tiefenstruktur, die unverzichtbar ist, um die Geschichte eines Einzelnen, aber auch einer Gesellschaft verstehen zu k\u00f6nnen. Die Deformationen vieler Individuen pr\u00e4gen die Gesellschaft, deren Strukturen wiederum die Besch\u00e4digungen ihrer Mitglieder forcieren und potenzieren.<br \/>\nMenschen, die von Beginn ihres Lebens an niemals in Kontakt mit ihren authentischen lebensbejahenden Bed\u00fcrfnissen kommen durften, m\u00fcssen sich auf die Jagd nach Ersatzbefriedigungen begeben und k\u00f6nnen nicht realisieren, dass sie sich in einem Kreislauf der Selbstzerst\u00f6rung bewegen. Sie bleiben notwendigerweise blind f\u00fcr Fakten, f\u00fcr die Realit\u00e4t, und werden jene meiden, die sie auf die Tatsachen hinweisen k\u00f6nnten.<br \/>\nDie Diktaturen des 20. Jahrhunderts verdeutlichen scharf den Kreislauf der Destruktivit\u00e4t, der in den westlichen Demokratien ebenfalls anzutreffen ist, nur \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum st\u00e4rker abgefedert wird. Vieles spricht daf\u00fcr, dass dem destruktiven Moment unserer Gesellschaft inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt sind.\n<\/p>\n<p>Barbara Tuchman liest die Sage vom Trojanischen Krieg als Symbol f\u00fcr die Blindheit der M\u00e4chtigen. Als die Trojaner ihre Stadtmauern einrei\u00dfen, um das h\u00f6lzerne Pferd (in dem sich die griechischen Soldaten verbergen) in die Stadt bringen zu k\u00f6nnen, ignorieren sie geradezu zwanghaft alle Zeichen und Warnungen, die die Katastrophe andeuten. Stattdessen wird gefeiert und bis zum Vollrausch getrunken. Das Ende ist bekannt.<\/p>\n<p>\u2014Thomas Gruner, Oktober 2004<\/p>\n<p>Literaturangaben zu &#8222;Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik&#8220;:<\/p>\n<ul>\n<li>Accoce, Pierre \/ Rentchnick, Pierre, Dr.: &#8222;Kranke machen Weltgeschichte &#8211; Hintergr\u00fcnde politischer Entscheidungen&#8220;, Econ Verlag, D\u00fcsseldorf 1978<\/li>\n<li>Chamberlain, Sigrid: &#8222;Adolf Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind&#8220;, Psychosozial Verlag 1997<\/li>\n<li>Chandler, David P.: &#8222;Brother Number One &#8211; A Political Biography of Pol Pot&#8220;; Westview Press, Boulder, San Francisco, Oxford 1992<\/li>\n<li>Goldhagen, Daniel Jonah: &#8222;Hitlers willige Vollstrecker: Ganz gew\u00f6hnliche Deutsche und der Holocaust&#8220;, Goldmann Verlag, M\u00fcnchen 2000<\/li>\n<li>Grimm, Tilemann: &#8222;Mao Ttse-Tung&#8220;, Rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg 1987<\/li>\n<li>Johnson, Bob: &#8222;Emotional Health&#8220;; James Naylor Foundation, York, UK 2002<\/li>\n<li>Liedloff, Jean: &#8222;Auf der Suche nach dem verlorenen Gl\u00fcck&#8220;, Verlag Ch. Beck, M\u00fcnchen 1987<\/li>\n<li>Maurel, Olivier: &#8222;La Fess\u00e9e&#8220;, Editions La Plage 2004<\/li>\n<li>Post, Jerrold M.: &#8222;Leaders and Their Followers in a Dangerous World&#8220;, Cornell University Press 2004<\/li>\n<li>Reich-Ranicki, Marcel: &#8222;Mein Leben&#8220;, dtv, M\u00fcnchen 2003<\/li>\n<li>Tuchman, Barbara: &#8222;Die Torheit der Regierenden: Von Troja bis Vietnam&#8220;, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 1989<\/li>\n<li>Vesper, Bernward: &#8222;Die Reise&#8220;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1983<\/li>\n<li>Zorn, Fritz (Pseudonym): &#8222;Mars&#8220;, Fischer Taschenbuch, Frankfurt a.M. 1982<\/li>\n<\/div>\n<div class=\"colonne-gauche\">\n<ul class=\"lcp_catlist\" id=\"lcp_instance_0\"><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/ein-interview-mit-alice-miller-an-katharina-micada\/\">Ein Interview mit Alice Miller an Katharina Micada<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/wege-aus-der-verleugnung\/\">Wege aus der Verleugnung<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gewalt-totet-die-liebe-schlage-das-vierte-gebot-und-die-unterdruckung-authentischer-gefuhle\/\">Gewalt t\u00f6tet die Liebe: Schl\u00e4ge, das Vierte Gebot und die Unterdr\u00fcckung authentischer Gef\u00fchle<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/interview-mit-julia-becker\/\">Interview mit Julia Becker<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/gesprach-uber-kindheit-und-politik\/\">Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/kindern-uber-terror-die-wahrheit-sagen\/\">Kindern \u00fcber Terror die Wahrheit sagen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/fur-den-abbruch-der-schweigemauer\/\">F\u00fcr den Abbruch der Schweigemauer<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.alice-miller.com\/de\/das-fuhlende-kind\/\">Das f\u00fchlende Kind<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"separateur\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4ch \u00fcber Kindheit und Politik Zum Schluss Einleitung Destruktivit\u00e4t Sadismus Der private Wahn Folgen f\u00fcr jede Gesellschaft Zum Schluss 1977 erhielt in der deutschsprachigen \u00d6ffentlichkeit ein Manuskript starke Beachtung, das sein Verfasser unter dem Pseudonym Fritz Zorn publiziert hatte. 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